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Malteser Schwerte

25 Jahre Ukraine Hilfe

Malteser und das Marienkrankenhaus legten Grundstein für die nächsten 25 Jahre

25 Jahre hält die Partnerschaft zwischen den Maltesern aus Schwerte und der ukrainischen Stadt Kovel. Den Grundstein für die nächsten 25 Jahre legte der Malteser Hilfsdienst am Samstag im Bürgersaal. Dorthin hatte der Stadtbeauftragte Wolfgang Boos anlässlich des Jubiläums geladen, und dorthin waren sogar Juri Ptaschnik, Sergej Samchinskij, Nikolaj Schabanov und Oleg Samchuk aus Kovel gekommen. Letzterer ist Chefarzt des Krankenhauses, das die Malteser unterstützen und weiterhin unterstützen werden.

Gäste und Gastgeber

Natürlich ließen es sich auch befreundete Hilfsorganisationen nicht nehmen, an der Feierstunde teilzunehmen. Unter anderem die DLRG, das THW und das DRK. Die Schwerter Feuerwehr vertreten durch ihren Chef Wilhelm Müller. Bürgermeister Heinrich Böckelühr vertrat Rat und Verwaltung und gleichermaßen das Deutsche Rote Kreuz, dessen Vorsitzender er in Schwerte ist. Rudi Pohl als langjähriger Schirmherr der Kovelhilfe fehlte auch nicht. Peter Iwan, Pfarrer in der Katholischen Gemeinde St. Marien,  und natürlich Jürgen Beyer, aktueller Geschäftsführer des Marienkrankenhaus, sowie sein Vorgänger und Vater Franz-Josef Beyer ließen es sich nicht nehmen persönlich anwesend zu sein. „Das Marienkrankenhaus ist ein verlässlicher Partner und mit Herzblut und Engagement dabei“, würdigte Rudi Pohl in seiner Festrede.

Rede Rudi Pohl, Schirmherr der Kovelhilfe

Marienkrankenhaus setzt großzügigen Grundstein für neuen RTW

Mit dieser Großzügigkeit hatte keiner der Anwesenden gerechnet. Denn wie ernst es dem Marienkrankenhaus ist, sich weiterhin an der Hilfe für Kovel zu beteiligen, unterstrich Jürgen Beyer und spendete spontan 5.000 Euro für den Kauf eines gebrauchten Rettungswagens, für den die Malteser derzeit Spenden sammeln. (Weitere Infos dazu finden sie hier) „Wir sind sehr gerne Partner der Malteser und werden auch weiterhin großes Engagement zeigen“, sagte Jürgen Beyer – da wusste er noch nicht, dass er wenig später die Malteser-Dankesplakette erhalten würde; wie auch Oleg Samchuk, Juri Ptaschnik und Nikolaj Schabanov.

Ehrung des Herrn Beyer durch die Malteser

Eine echte Freundschaft ist entstanden

An die Anfänge der Malteserhilfe für Kovel vor 25 Jahren und die vielen Hilfstransporte dorthin erinnerte Wolfgang Boos, Schwerter Stadtbeauftragter der Malteser. Er habe große Not der Menschen dort gesehen – Antrieb für weitere Hilfe. „Solange wir gebraucht werden, dürfen und werden wir uns nicht zurückziehen“, betonte Boos. Bürgermeister Heinrich Böckelühr bewertete die Hilfe als vorbildlich und beispielgebend. „Brücken bauen und Verbindungen zwischen Menschen schaffen ist wichtiger denn je“, sagte Heinrich Böckelühr.

Oleg Samchuk hob hervor, dass das Tun der Malteser und des Marienkrankenhauses „mehr als nur eine Hilfe ist. Es ist eine echte Freundschaft“.

Malteser Jugend verdeutlichte Fortschritt

Die Malteser Jugend verdeutlichte den Fortschritt in den 25 Jahren durch einen kurzen Sketch.

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